Vorteile der maschinellen Laborglasaufbereitung

Jegliche Handhabung von Laborgläsern ist mit einer potentiellen Gefahr für das Laborpersonal verbunden. Nur die maschinelle Aufbereitung von Laborgläsern kann standardisiert, validiert und automatisch dokumentiert werden. Da der gesamte Prozess vollautomatisch abläuft, wird die potenzielle Gefahr für das Laborpersonal auf ein Minimum reduziert. Aus diesem Grund wird durch die maschinelle Aufbereitung ein Maximum an Personalschutz erreicht.
System4Lab – alles aus einer Hand
Mit System4Lab bietet Miele Professional ein umfassendes System für die effektive und wirtschaftliche Laborglasaufbereitung an. Entwickelt auf der Basis langjähriger Erfahrung und in Zusammenarbeit mit Experten aus der Praxis, deckt System4Lab alle entscheidenden Faktoren für die Aufbereitung ab: leistungsfähige Geräte, perfekt abgestimmte Prozesschemikalien, einen flächendeckenden Kundenservice sowie umfassende Beratungsdienstleistungen durch die Experten im hauseigenen Anwendungslabor. Technik und Know-how kommen aus einer Hand und sind daher perfekt aufeinander abgestimmt. Das Resultat ist eine analysenreine und dabei besonders reibungslose, materialschonende und wirtschaftliche Aufbereitung. Auch der administrative Aufwand wird optimiert, da in sämtlichen Belangen – von der Gerätetechnik bis hin zu Planung und Finanzierung – Miele als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht.
Manuelle versus maschinelle Aufbereitung
Jegliche Handhabung von Laborgläsern ist mit einer potentiellen Gefahr für das Laborpersonal verbunden. Glasbruch während der manuellen Reinigung kann zu gefährlichen Verletzungen führen. Infektiöse und toxische Kontaminationen stellen ein gesundheitliches Risiko dar. Die eingesetzten Reinigungsmittel sind oft stark ätzend.

Nur die maschinelle Aufbereitung von Laborgläsern und -utensilien kann standardisiert, validiert und automatisch dokumentiert werden. Da die Reinigungsautomaten während des gesamten Prozesses geschlossen bleiben und der gesamte Prozess vollautomatisch abläuft, wird die potenzielle Gefahr für das Laborpersonal auf ein Minimum reduziert. Aus diesem Grund wird durch die maschinelle Aufbereitung ein Maximum an Personalschutz erreicht.
Wasserqualität
Speziell bei der analysereinen Laborglasaufbereitung spielt die Wasserqualität eine sehr wichtige Rolle. Rohwasser enthält Salze und Mineralien, die sich u. U. in der Maschine und auf den Instrumenten ablagern können. Vollentsalztes Wasser beugt zudem auch der Instrumentenkorrosion vor. Insbesondere bei hohem Wasserverbrauch ist es sinnvoll, auf die richtige Wasserqualität zu achten. Eine konsequente Wasseraufbereitung erhöht die Wirtschaftlichkeit des Reinigungs- und Desinfektionsgerätes. Denn die Filtration schützt vor schädlichen Ablagerungen, vermeidet Ausfallzeiten, Reparaturen und senkt die Kosten für Reinigungsmedien.
Anwendung & Laborgläser sowie -utensilien
Analytische Methoden können durch bestimmte Kontaminationen im Laborglas beeinflusst werden. Die Kenntnis dieser Faktoren ist hilfreich für die Wahl der Reinigungsmittel.
Kontamination und Desinfektion
Die Kenntnisse über die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Kontamination im Laborgerät sind von besonderer Bedeutung für den Ablauf der Reinigungsprozesse und die Wahl der Reinigungsmittel.
Die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Kontamination umfassen z.B. die Löslichkeit im Wasser unter sauren, pH-neutralen oder alkalischen Bedingungen, die chemische Umsetzung durch Hydrolyse oder Oxidation, den Schmelz- oder Erweichungspunkt, die Möglichkeit der Emulsion, die Suspendierung oder Dispergierung.
Analytische Methoden und Analysereinheit
Analytische Methoden können durch bestimmte Kontaminationen im Laborglas beeinflusst werden. Die Kenntnis dieser Faktoren ist hilfreich für die Wahl der Reinigungsmittel.
NetBox.2
Die NetBox.2 ist ein komplettes Dokumentationssystem inkl. Vorkonfigurierter Software. Das System wird über eine Schnittstelle mit dem Reinigungs- und Desinfektionsautomaten verbunden. Die NetBox.2 sammelt alle relevanten Daten des gewählten Reinigungs- und Desinfektionsprogramms. Im Normalbetrieb erfolgt die Dokumentation vollautomatisch ohne Nutzereingriffe. Das bedeutet maximale Betriebssicherheit, denn die NetBox.2 ist damit weitestgehend gegen Anwenderfehler geschützt. Die Prozessdaten bleiben vorerst im Speicher, insgesamt können bis zu 10.000 Chargen zwischengespeichert werden. Danach können die Daten im Netzwerk oder auf einem Datenträger archiviert werden. Im Netzwerkbetrieb ist die Bedienung und Kontrolle über einen PC möglich. Zu dem neuen Dokumentationssystem wird optional ein Flachbildschirm zur Visualisierung von Temperatur-/Zeitkurven sowie Spülprotokollen angeboten. Ebenfalls optional wird ein Barcode-Scanner oder RFID-Scanner angeboten, um die Chargenbeladungen schnell und sicher zu identifizieren. Zusätzlich kann der Anwender Chargeninhalte (nach Prozessablauf) freigeben oder sperren.
Optional ist das Prozessdokumentationssystem natürlich auch als reine Software-Lösung, zur Installation auf einem Windows-PC, verfügbar.
Ausstattung modellabhängig – Abbildung(en) exemplarisch, zur Erläuterung