Page 19 - Miele Magazin 2017
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Maximaler Kochspaß
INTERVIEW
Die Miele@mobile App wird kulinarisch und dabei hilft das mobile Rezeptportal Kitchen Stories. Miele-Geschäfts- führer Dr. Axel Kniehl und die Geschäftsführerinnen des Berliner Start-ups, Verena Hubertz und Mengting Gao, erläutern Details zu dieser Kooperation.
Herr Dr. Kniehl, Miele und Kitchen Stories, wie kam es zu dieser Zusammenarbeit? Axel Kniehl: Wir haben die Gründerinnen Verena Hubertz und Mengting Gao direkt an- gesprochen. Obwohl Kitchen Stories erst drei Jahre auf dem Markt ist, ist es das führende mobile Foodportal. Die Videos haben fast schon Kultcharak- ter, und sie sind eine perfekte Ergänzung zu den eigenen Rezepten in unserer App.
Frau Hubertz, Frau Gao,
was unterscheidet Kitchen Stories von anderen Food- portalen?
Verena Hubertz: Uns war von Anfang an klar, dass wir anders sein müssen als statische Inter- netportale. Wir haben daher auf ein mobiles Produkterleb- nis gesetzt. Zudem machen unsere Videos den Unterschied aus. Gemäß unserem Motto „anyone can cook“ zeigen sie Rezepte, die jeder nachkochen kann. Und sie machen so rich- tig Lust aufs Kochen...
Mengting Gao: ... dass wir damit richtigliegen, zeigen über 13 Millionen Nutzer weltweit, die wir übrigens ohne einen Cent Investitionen in Marke- ting erreicht haben.
Das geht nur mit einem richtig
Kooperation für Kochspaß mit der Miele@mobile App: Mengting Gao, Verena Hubertz und Axel Kniehl beim Miele-Pressegespräch auf der LivingKitchen
guten Produkt, das man he- runterlädt, ausprobiert und Freunden weiteremp ehlt.
Kitchen Stories setzt auf Videos und Texteinblendun- gen, nicht auf gesprochenen Text.
Kniehl: Genau darin sehe ich auch für uns einen großen Vorteil, weil es die Internatio- nalisierung und Übersetzung
in andere Sprachen erleichtert. Was die Rezepte betrifft: Die multikulturelle Idee wird kaum irgendwo so gelebt wie beim Kochen.
An welche User richtet sich die Kitchen Stories App, auf wen ist die Miele@mobile App zugeschnitten?
Gao: Kitchen Stories lebt von den anregenden Videos. Das lieben unsere Nutzer ebenso wie die Möglichkeit, sich über Rezepte auszutauschen. Im Detail sind die beiden Apps ohnehin nicht vergleichbar.
Und für wen passt die Miele App besser?
Kniehl: Für Miele-Fans und Kunden, die bereits mit unse- ren Geräten arbeiten. In der Miele App gibt es neben den 200 Videos von Kitchen Stories 1.000 eigene Rezepte. Diese sind mit unseren Geräten in
unseren Versuchsküchen ge- testet, bringen also quasi eine Gelinggarantie mit. Anwen- der  nden hier auch Rezepte für das Klimagaren oder das Sous-vide-Garen und Auswahl-  lter für die Zubereitung mit bestimmten Geräten. Dazu kann ich eine maximale Zu- bereitungszeit eingeben oder ausschließlich vegetarische Rezepte suchen. Die Zutaten  nde ich dann in einer prakti- schen Einkaufsliste. In dieser Zusammenstellung gibt es
kein vergleichbares Angebot am Markt. Nicht zu vergessen, dass die Miele@mobile App noch vielfältige andere Nut- zungsmöglichkeiten bietet, etwa die Fernbedienbarkeit und Statusabfrage bei Hausgeräten oder die Shop- Conn@ct-Funktion, mit der ich Verbrauchsmaterial mit wenigen Klicks komfortabel online nachbestellen kann.
Da geht unsere App über
das Kitchen Stories-Angebot hinaus.
Frau Hubertz, welche Zwischenbilanz ziehen Sie nach den ersten Monaten der Zusammenarbeit? Hubertz: Wir arbeiten jetzt schon eine ganze Weile mit Miele-Geräten in unserer Studioküche, und die funk-
tionieren wirklich beeindru- ckend. Kochen und Backen ist noch mal deutlich leichter, die Ergebnisse perfekter. Auch für uns ist es spannend, neue Zubereitungstechnologien wie das Sous-vide-Garen kennen- zulernen. Dazu haben wir übrigens auch schon erste Videos für Miele gedreht. Außerdem ist Miele ein toller Partner. Man spürt den Inno- vationsgeist und die strategisch- weitsichtige Herangehensweise eines Familienunternehmens.
Stichwort neue Videos –
die App wird also weiterent- wickelt?
Kniehl: Natürlich. 1.200 Rezepte sind ein guter Start, aber es werden weitere dazu- kommen, darunter regelmäßig auch neue Videos von Kitchen Stories.
Und das gibt es kostenlos ohne weitere Verp ichtung? Kniehl: Ja. Wer die Miele App nutzen möchte, benötigt keine vernetzten Geräte, er muss sich auch nicht speziell regis- trieren – einfach runterladen und loslegen.
Gao: Das entspricht auch unserer Philosophie – die Kitchen Stories App ist selbst- verständlich auch kostenlos.
Miele Das Magazin // 19


































































































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