Wie Oberbetten und Kissen richtig sauber werden – und ein Leben lang halten

Gütersloh/Lübeck, 5. März 2018 Nr. 043/2018

Betten Struve in Lübeck setzt auf Wäschereitechnik von Miele

Fast ein Drittel unserer Zeit verbringen wir bekanntlich unter der Bettdecke. Gewaschen wird das Inlett aus Daunen, Federn oder Kunstfasern jedoch meist nur einmal pro Jahr – weil aufwendig und fast eine Wissenschaft für sich. Gerade deshalb bietet Betten Struve in Lübeck seinen Kunden nicht nur Kissen und Oberbetten in erstklassiger Qualität, sondern auch die schonende und hygienische Pflege dieser empfindlichen Produkte. Die dafür erforderliche Technik kommt von Miele.

Leif und Ole Ginap haben das traditionsreiche Fachgeschäft, dessen Kunden auch aus Kiel oder Mecklenburg-Vorpommern anreisen, 2006 von ihrem Vater übernommen. Zehn Jahre später entschieden sich die Brüder, ihre „alte Miele“ von 2003 in den Ruhestand zu schicken. Die hatte 60.000 Betriebsstunden hinter sich – also ungefähr doppelt so viele wie bei einer Gewerbemaschine erwartet werden. Für Leif Ginap war das ein guter Grund, dieser Marke treu zu bleiben. Als einer der ersten Anwender testete er ein Modell der neuen Gerätegeneration „Benchmark“, die erst seit März vergangenen Jahres auf dem Markt ist. „Mit 14 Kilogramm Füllgewicht hat diese Maschine genau die richtige Größe für uns“, sagt Ginap. Sie sei vielseitiger als eine Maschine für den Privatgebrauch und dabei deutlich leiser als das Vorgängermodell.

„Haushaltsgeräte sind für Federbetten, Daunen-Schlafsäcke oder auch Matratzen-Schonbezüge einfach zu klein“, sagt Struve-Mitarbeiterin Ulrike Schramm, die ein- bis zweimal täglich die neue Waschmaschine in Betrieb nimmt. Sogar ein federleichtes Inlett werde richtig schwer, wenn es Wasser aufsauge. So passen selbst bei der 14-Kilogramm-Maschine, je nach Größe der Decken, nur ein oder zwei Federbetten in die Trommel.

Aufwändige Sonderbehandlung schützt vor Verklumpen

Hinzu kommt: Weil Zudecken und Kissen nach langer Benutzung mit Hautkontakt eine Menge Körperfett enthalten, wird die Aufnahme von Wasser verhindert. „Daher ist ein verlängertes Vorspülen wichtig, das in der viel kleineren Haushaltsmaschine nicht seine volle Wirkung entfaltet“, so Betten-Expertin Schramm weiter. Bei Daunen und Federn schaltet sie grundsätzlich das 60°C-Programm ein, das Miele speziell für die Aufbereitung von Betten entwickelt hat. Für die passende Menge an Waschmitteln sorgt die automatische Flüssigdosierung.

Auch nach dem Waschen nimmt Ulrike Schramm auf die Eigenschaften der Inletts Rücksicht. „Damit die Füllung nicht verklumpt, kommen Oberbetten zunächst nur für einen Durchgang in den Trockner. Anschließend werden sie für ein bis zwei Stunden auf einen Ständer gehängt.“ Wenn es zum Sommer- oder Winterbeginn besonders viele sind, ist der Waschkeller voll. Dann erinnern die Gestelle an Bistrotische mit langen, weißen Decken. Später müssen die Betten ein zweites oder auch drittes Mal in den Trockner, dessen Größe zur Waschmaschine passt – immer für jeweils 20 Minuten. Das Ergebnis wird von Hand geprüft, denn nur ein wirklich trockenes Bett hat Wohlfühlqualitäten.

Handarbeit für hochwertige Naturprodukte

Besondere Sorgfalt gilt den Daunenbetten, die teurer sind als reine Feder- oder Synthetikfüllungen. „Schauen Sie mal“, sagt Leif Ginap zu einer Kundin und öffnet seine Hand. Darin hat er ein winziges Knäuel versteckt, das sich im Bruchteil einer Sekunde bis zur Größe eines Handballs aufplustert. „Das sind Daunen einer Entenart, die nur auf Island und Grönland lebt.“ Dieses Gefieder sei besonders flauschig, schütze die übrigen Federn vor Feuchtigkeit und gebe – einmal nass – das Wasser nur langsam wieder ab.

Ginap erinnert sich noch gut daran, dass sein Vater für solche Naturprodukte eine Bettfeder-Reinigungsanlage hatte. „In meiner Kindheit wurde jedes Inlett geöffnet, und ein gutes Daunenbett konnte ein Monatsgehalt kosten.“ Dank moderner Technik sei dieser Aufwand zwar nicht mehr nötig, doch das Waschen von Oberbetten und Kissen immer noch eine Herausforderung, Handarbeit inklusive. So fülle man bei Bedarf die Inletts nach wie vor mit Daunen und Federn. Leif Ginap: „Mit der richtigen Pflege kann ein gutes Oberbett eine Anschaffung fürs Leben sein.“

(587 Wörter, 4.061 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Über das Unternehmen: Miele ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Hausgeräten für die Produktbereiche Kochen, Backen, Dampfgaren, Kühlen/Gefrieren, Kaffeezubereitung, Geschirrspülen, Wäsche- sowie Bodenpflege. Hinzu kommen Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrockner für den gewerblichen Einsatz sowie Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsgeräte für medizinische Einrichtungen und Laboratorien (Geschäftsbereich Professional). Das 1899 gegründete Unternehmen unterhält acht Produktionsstandorte in Deutschland sowie je ein Werk in Österreich, Tschechien, China und Rumänien. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2016/17 rund 3,93 Milliarden Euro, wovon 70 Prozent außerhalb Deutschlands erzielt wurden. In fast 100 Ländern ist Miele mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über Importeure vertreten. Weltweit beschäftigt das in vierter Generation familiengeführte Unternehmen etwa 19.500 Menschen, 10.900 davon in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Gütersloh in Westfalen.

 

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Alles sauber: Ulrike Schramm, Mitarbeiterin von Betten Struve in Lübeck, holt Oberbetten aus der Miele-Waschmaschine. Auf den Ständern neben ihr hängen Steppdecken, die später in den Trockner kommen.

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Leif Ginap, Inhaber von Betten Struve, und seine Mitarbeiterin Ulrike Schramm sind ein eingespieltes Team. 

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So groß wie ein Handball ist das Knäuel aus federleichten Daunen, mit denen ein hochwertiges Inlett gefüllt ist. Leif Ginap informiert eine Kundin, worauf sie bei der Pflege achten soll. 

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Qualität bestimmt den Preis – auch bei Daunen: Die größte Feder, die besonders gut wärmt, kostet deutlich mehr als die kleinste.

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Wie ein riesiges Schlafzimmer: Ein Verkaufsraum von Betten Struve in Lübeck. 

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Eine alte Holztreppe verbindet die drei Verkaufsetagen.

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Bettfedern und -daunen in unterschiedlichen Größen und Zusammensetzungen: So sah die Reinigungsanlage bei Betten Struve bis 2003 aus. (Foto: Betten Struve)

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Im Herzen der Lübecker Altstadt befindet sich das Bettenhaus Struve, das 1906 eröffnet wurde. (Foto: Resulted Design und Marketing) 

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