Für noch mehr Hygiene in Coronazeiten: Miele leistet mit Gewerbetechnik internationale Unterstützung

Gütersloh, 6. Mai 2020 Nr. 025/2020
  • Ausstattung von Behelfskrankenhäusern und Notwäschereien

  • Wäscheservice in den Niederlanden für Polizei, Feuerwehr und Pflegekräfte

Schnelle Hilfeleistung und Entlastung von unentbehrlichen Helfern: so lassen sich viele Initiativen von Miele in ganz Europa auf einen Nenner bringen. Vor allem gewerbliche Technik – Waschmaschinen, Trockner, Reinigungs- und Desinfektionsgeräte – leistet ihren Beitrag während der Coronakrise. Und der Kundendienst sorgt für die Inbetriebnahme innerhalb kürzester Zeit.

Besonders schnell musste es in Montfermeil gehen, einer französischen Gemeinde nahe Paris. Im städtischen Krankenhaus wurde seit Beginn der Krise deutlich mehr Wäsche gebraucht als sonst. Deshalb sollte eine Sporthalle zur Notwäscherei umfunktioniert werden. Den Auftrag erhielt der lokale Einzelhändler R&F Solutions. Er wandte sich an die Miele Vertriebsgesellschaft Frankreich, die drei Trockner und drei Waschmaschinen in Trennwandausführung anliefern ließ: Eine besonders hygienische Lösung, da verschmutzte und saubere Textilien hier strikt voneinander getrennt bleiben. Das Miele-Team bekam Unterstützung durch Freiwillige des Technischen Dienstes, und innerhalb von 24 Stunden gingen die Maschinen an den Start. Jetzt sorgen sie täglich vom frühen Morgen bis Mitternacht für etwa 1.500 aufbereitete Kittel und andere Kleidungsstücke aus der Klinik.

Einen kostenlosen Service für die „Helden des Alltags“ bietet die Vertriebsgesellschaft Niederlande an: Miele-Mitarbeiter holen bei Pflegekräften sowie Angehörigen von Polizei und Feuerwehr verschmutzte Textilien ab und bringen sie zu Wäschereien, die mit gewerblicher Miele-Technik ausgestattet sind. Die saubere Kleidung ist schon am nächsten Tag zurück. Und die Besitzer können sicher sein, dass alles nach strengsten Hygienevorschriften aufbereitet wurde: Die niederländische Regierung hat Richtlinien für die Wäscheaufbereitung und das Zurückgeben der Wäsche festgelegt, und bei Miele werden sie besonders strikt eingehalten.

Schnelligkeit war auch in Deutschland gefragt, als im März auf dem Messegelände in Hannover ein Behelfskrankenhaus mit 500 Betten eingerichtet wurde. Es ist für Patienten vorgesehen, die an Covid-19 – aber mit weniger schwerem Verlauf – erkrankt sind und soll bei Bedarf öffnen. Damit können die vorhandenen Kliniken entlastet werden. In dem neuen Krankenhaus wird es voraussichtlich einen hohen Bedarf an hygienisch sauberen Schuhen geben. Diese werden dann in zehn Miele-Reinigungs- und Desinfektionsgeräten aufbereitet, die nicht nur mit integrierter Trocknung, sondern auch mit einem HEPA-Luftfilter Klasse H 13 ausgestattet sind. Weil weitere Geräte nicht am Lager waren, kommen in Hannover zusätzlich zwei baugleiche Laborspüler, bei denen nur das „Schuhprogramm“ freigeschaltet ist, zum Einsatz.

Darüber hinaus hat Miele einen Steckbeckenspüler für den Kreis Gütersloh zur Verfügung gestellt. Der dortige Krisenstab plant eine provisorische Einrichtung für Senioren, die nach einem Klinikaufenthalt positiv auf Covid-19 getestet wurden und deshalb nicht sofort nach Hause oder in eine Pflegeeinrichtung entlassen werden können.

 

Über das Unternehmen: Miele ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Hausgeräten für die Bereiche Kochen, Backen, Dampfgaren, Kühlen/Gefrieren, Kaffeezubereitung, Geschirrspülen, Wäsche- und Bodenpflege. Hinzu kommen Geschirrspüler, Waschmaschinen und Trockner für den gewerblichen Einsatz sowie Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsgeräte für medizinische Einrichtungen und Labore (Geschäftsbereich Professional). Das 1899 gegründete Unternehmen unterhält acht Produktionsstandorte in Deutschland sowie je ein Werk in Österreich, Tschechien, China, Rumänien und Polen. Hinzu kommen die zwei Werke der italienischen Medizintechnik-Tochter Steelco Group. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2018/19
rund 4,16 Milliarden Euro (Auslandsanteil rund 71 Prozent). In fast 100 Ländern ist Miele mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über Importeure vertreten. Weltweit beschäftigt der in vierter Generation familiengeführte Konzern etwa 20.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 11.050 davon in Deutschland. Hauptsitz ist Gütersloh in Westfalen.

 

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„Du bist für mich da, ich war für dich da“: In den Niederlanden holen Mitarbeiter der Miele Vertriebsgesellschaft die private Wäsche von Pflegekräften sowie Angehörigen von Polizei und Feuerwehr zu Hause ab, bringen sie zu einer Wäscherei – und einen Tag später sind die sauberen Textilien wieder zurück.

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Früher Sporthalle, jetzt Notwäscherei: Im Krankenhaus der französischen Gemeinde Montfermeil stieg seit Beginn der Coronakrise der Bedarf an sauberen Textilien sprunghaft an. Deshalb ist Miele-Wäschereitechnik jetzt dort im Einsatz, wo es sonst auch um Schnelligkeit und Ausdauer geht.

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In solchen Reinigungs- und Desinfektionsgeräten von Miele lassen sich auch so genannte OP-Schuhe aufbereiten – wie im neuen Behelfskrankenhaus auf dem Messegelände in Hannover.

 

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