KI und Kamera wählen das Programm, Vernetzung den Startzeitpunkt: So nimmt Miele Entscheidungen im Haushalt ab

Gütersloh/Berlin, 2. September 2026 Nr. 061/2026
  • Geschirrspüler G8 Diamond: Kamera und KI erkennen Beladung und passen den Spülprozess daran an

  • Konzeptstudie "Cary" zur Zukunft der Wäschepflege: Sensorik und KI

  • könnten Wäsche künftig erkennen und den Waschprozess darauf abstimmen

  • CulinaryCoach* auf Basis von KI wird zum Kochcoach in der Küche

  • Neue Kooperation mit Smart-Home-Anbieter Shelly bietet weitere Automatisierungsmöglichkeiten

Was koche ich heute? Welches Programm braucht die Wäsche? Und habe ich daran gedacht, den Geschirrspüler zu starten? Hausarbeit besteht aus solchen kleinen Fragen, die jeden Tag aufs Neue Aufmerksamkeit verlangen. Unter dem Messemotto „Das Ende der Hausarbeit ist in Sicht“ zeigt Miele auf der IFA 2026, wie Vernetzung, Sensorik und Künstliche Intelligenz Entscheidungen wie diese zunehmend abnehmen und den Alltag spürbar erleichtern können.

Intelligente Technologie erweitert zunehmend das, was ein Hausgerät leisten kann: Geräte können Situationen erkennen, Informationen einordnen und daraus ableiten, was in einem bestimmten Moment sinnvoll ist. Damit rückt ein Alltag näher, in dem wir uns um immer weniger Hausarbeit selbst kümmern müssen: Die Miele App* liefert Inspiration für ein Gericht, der Backofen erkennt selbstständig, wenn es durchgegart ist, und die Waschmaschine löst ganz automatisch die Flecken aus der weißen Wäsche, die bei der Zubereitung entstanden sind. Aus einzelnen Funktionen wird so zunehmend ein Zusammenspiel, das Menschen Entscheidungen und Arbeitsschritte abnimmt.

G8 Diamond: Geschirrspüler erkennt, entscheidet und handelt selbstständig

Mit dem neuen G8 Diamond bringt Miele erstmals eine integrierte Kamera in den Geschirrspüler, die zur Grundlage für neue intelligente Funktionen wird: Mithilfe von Bildverarbeitung und KI-basierten Erkennungsmodellen analysiert AutoVision, welche Geschirrarten sich im Innenraum befinden und wie hoch der Beladungsgrad ist. Daraus kann das Gerät auf Wunsch passende Schritte für den Spülprozess ableiten: Erkennt es beispielsweise Töpfe oder Flaschen, aktiviert es automatisch die entsprechenden Programmextras.

Sein volles Potenzial entfaltet der G8 im Zusammenspiel mit der Miele App. Nutzerinnen und Nutzer können dort persönliche Vorgaben hinterlegen – beispielsweise, dass der Geschirrspüler erst ab einem bestimmten Beladungsgrad oder nicht vor einer bestimmten Uhrzeit starten soll. Gemeinsam mit der automatischen Reinigerdosierung AutoDos mit PowerDisk und dem neuen Heißluft-Trocknungssystem ExcellentDry entsteht ein vernetztes System, das immer mehr Schritte des Spülprozesses selbst organisiert – für weniger Entscheidungen und weniger Aufwand rund ums Geschirrspülen.

Zukunft der Wäschepflege: Wenn KI die Wäsche macht

Wie weit sich dieses Prinzip in der Zukunft entwickeln könnte, zeigt Miele mit der Konzeptstudie Cary zur Zukunft der Wäschepflege. Programme, Temperaturen, Schleuderdrehzahlen, Extras und Waschmittel ergeben bei modernen Waschmaschinen mehr als eine Million mögliche Einstellungskombinationen. Die Vielfalt ermöglicht es, Kleidungsstücke ganz individuell zu pflegen – verlangt bislang aber auch zahlreiche Entscheidungen. Sensorik und KI könnten künftig einen größeren Teil davon übernehmen.

In der Miele Zukunftsvision erkennen optische Sensoren beispielsweise Textilarten und Farben; auf dieser Grundlage kann das Gerät Programm und Waschprozess auf die jeweilige Beladung abstimmen. So bleiben für den Menschen wenige Schritte übrig: Wäsche einlegen. Start drücken. Fertig.

CulinaryCoach: Individuelle Unterstützung beim Kochen

Was koche ich heute – und wie gelingt es am besten? Gerade beim Kochen stehen Verbraucherinnen und Verbraucher heute vor einer Vielzahl an Möglichkeiten: Rezepte finden sich auf Social Media, in Food-Blogs oder in der WhatsApp-Gruppe. Unterschiedliche Empfehlungen zu Betriebsart, Temperatur und Garzeit machen die Entscheidung nicht immer einfacher. Der CulinaryCoach hilft dabei, aus diesen Möglichkeiten die passende Zubereitung für den jeweiligen Miele Backofen zu finden.

Der KI-basierte Kochassistent in der Miele App verbindet dafür Miele Rezept- und Gerätewissen. Er gibt auf den Backofen abgestimmte Empfehlungen und beantwortet Fragen zur Zubereitung und zum Gerät. Anfragen sind per Text, Sprache oder Bild möglich – vom Foto eines handgeschriebenen Familienrezepts bis zur Beschreibung eines Gerichts aus dem letzten Urlaub. Passende Programme lassen sich direkt an den Backofen übertragen – für mehr Sicherheit beim Kochen und zuverlässig gute Ergebnisse.

Vernetzung übernimmt weitere Aufgaben

Doch nicht nur die Frage, wie ein Hausgerät eine Aufgabe erledigt, verlangt Entscheidungen. Mit dynamischen Stromtarifen und einer eigenen Photovoltaikanlage wird zunehmend auch relevant, zu welchem Zeitpunkt ein Hausgerät läuft. Damit intelligente Hausgeräte auch diese Entscheidungen erleichtern können, setzt Miele beim Energiemanagement auf die Integration seiner Geräte in die Systeme verschiedener Partner.

Mit Shelly, dem bulgarischen Smart-Home-Hersteller, zeigt Miele auf der IFA ein weiteres Beispiel für dieses wachsende Netzwerk. Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler von Miele können zukünftig in das Energiemanagementsystem von Shelly eingebunden werden. Nutzerinnen und Nutzer legen am Gerät lediglich fest, wann ein Programm spätestens beendet sein soll. Innerhalb dieses Zeitfensters übernimmt Shelly die Zeitplanung und kann das Gerät bei einem dynamischen Stromtarif zu einem günstigeren Zeitpunkt starten.

Auch bei Verbrauchsmaterialien zeigt sich, wohin sich vernetzte Services zukünftig entwickeln können. Ein mögliches Zukunftsszenario sind Smart Subscriptions: Vernetzte Geschirrspüler und Waschmaschinen könnten anhand ihrer Nutzungsdaten den Verbrauch von PowerDisk beziehungsweise UltraPhase prognostizieren und eine Nachbestellung automatisch auslösen. Nutzerinnen und Nutzer müssten damit weder den Vorrat regelmäßig kontrollieren noch selbst an die nächste Bestellung denken. Der erste Schritt auf diesem Weg ist ein Abonnement mit festen Lieferintervallen. Perspektivisch soll daraus eine intelligente, datenbasierte Lösung entstehen.

*Zusätzliches digitales Angebot der Miele & Cie. KG. Abhängig von Modell und Land kann der Funktionsumfang variieren. Erforderlich ist Ihr Einverständnis zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzhinweisen für digitale Produkte und Dienste von Miele in der Miele App. Miele behält sich das Recht vor, die digitalen Angebote jederzeit zu ändern oder einzustellen.


Über Miele: Seit 1899 folgt Miele seinem Markenversprechen „Immer Besser“ in Bezug auf Qualität, Innovationskraft und zeitlose Eleganz. Das weltweit aufgestellte Unternehmen für Premium-Hausgeräte begeistert Kundinnen und Kunden mit wegweisenden Lösungen im vernetzten Zuhause. Hinzu kommen Maschinen, Anlagen und Services für den gewerblichen Einsatz etwa in Hotels, Sport- und Pflegeeinrichtungen sowie in der Medizintechnik. Mit langlebigen und energiesparenden Geräten unterstützt Miele seine Kundinnen und Kunden darin, ihren Alltag möglichst nachhaltig zu gestalten. Das Unternehmen ist seit 127 Jahren im Besitz der beiden Gründerfamilien Miele und Zinkann. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete Miele mit rund 23.000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 5,16 Milliarden Euro. Das globale Netzwerk umfasst 19 Produktionsstandorte sowie 49 Service- und Vertriebsgesellschaften (Stand: März 2026). Hauptsitz ist Gütersloh in Nordrhein-Westfalen.

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Jessica Wieneke
+49 05241 89-1015
jessica.wieneke@miele.com

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Alles im Blick: Der G8 Diamond erkennt den Beladungsgrad und verschiedene Geschirrarten. Über die Miele App können Nutzerinnen und Nutzer die aktuelle Beladung einsehen und persönliche Vorgaben festlegen – zum Beispiel, dass der Geschirrspüler erst ab einem bestimmten Beladungsgrad und zu einer festgelegten Uhrzeit startet. (Foto: Miele)

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Wäschepflege der Zukunft: In der Miele Zukunftsvision Cary erfassen optische Sensoren Textilarten und Farben. Sensorik und KI könnten den Waschprozess automatisch auf die jeweilige Beladung abstimmen – für weniger Entscheidungen und mehr Sicherheit bei der Wäschepflege. (Foto: Miele)

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Das Partnernetzwerk für intelligentes Energiemanagement wächst: Miele Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler können zukünftig in das Energiemanagement-System von dem bulgarischen Smart-Home-Hersteller Shelly eingebunden werden. (Foto: Miele)

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