Sortier- und Transportsysteme erleichtern den Alltag in der Wäscherei

Gütersloh/Nürnberg, 2. April 2019 Nr. 26/2019
  • Abgestimmte Lösungen von Miele und Thermotex

  • Verwechslung ausgeschlossen: Wäschesäcke und -wagen mit Leuchtdioden

Waschen, trocknen und dazu die passenden Sortier- und Transportsysteme: Dies bietet Miele aus einer Hand an. Dafür arbeitet der Gütersloher Wäschereitechnik-Pionier mit Thermotex zusammen, weltweit erfolgreicher Spezialist für die Kennzeichnung von Wäsche. In Verbindung mit Miele-Maschinen lassen sich mit Thermotex-Produkten Arbeitsabläufe in der hauseigenen Wäscherei deutlich vereinfachen und beschleunigen – und Lösungen für effizientes Management umsetzen. Dies beginnt schon bei der Wäscheannahme.

In vielen Einrichtungen erleichtern moderne Wäschetransport- und Sortiersysteme den Alltag, etwa in der Carl-von-Heß’schen Sozialstiftung in Franken. Die neue Wäscherei wurde Anfang 2018 eingeweiht, versorgt alle sieben Seniorenheime der Stiftung und profitiert von einem abgestimmten Zusammenspiel aus Miele-Technik und intelligenter Wäschelogistik. Täglich werden hier etwa 750 Kilogramm Wäsche sauber. Jedes Kleidungsstück wird eingescannt, sodass jederzeit nachvollziehbar ist, wo es sich gerade befindet – bis es der Bewohner wieder in der Hand hält. Das passende Zubehör hierfür stammt von Thermotex.

Der erste Schritt ist die Kennzeichnung von Kleidungsstücken mit haltbaren Etiketten oder Transpondern schon vor dem ersten Waschgang. Sie sorgt dafür, dass Besitzer die richtigen Blusen und Pullover zurückerhalten und ermöglicht auch eine Datenerfassung des jeweiligen Textils: Wie oft wurde es schon gewaschen und getrocknet? Muss es vielleicht ersetzt werden? Welche Höchsttemperaturen verträgt das Gewebe? Diese Daten werden mit Hilfe von Scannern oder RFID-Systemen erfasst, gespeichert und bilden die Grundlage für eine Automatisierung aller weiteren Schritte.

Einfache Zuordnung der Textilien nach Farben und Waschverfahren

Fehler bei der Aufteilung der Textilien nach Farben und Waschverfahren werden durch farbige Leuchtdioden ausgeschlossen. Diese signalisieren dem Anwender, ob er Textilien dem richtigen Wäschesack zugeordnet hat: Etwa einem Posten infektiöser Wäsche, der thermisch oder chemothermisch aufbereitet werden muss. Wer eine Rückverkeimung gewaschener Wäsche zuverlässig ausschließen möchte, wählt eine Waschmaschine mit baulicher Trennung in unreine und reine Seite, die Miele in seinem Kompetenzzentrum Wäschereitechnik in Lehrte bei Hannover entwickelt und produziert.

Was weniger strengen Hygienevorgaben unterliegt (beispielsweise Oberbetten und Kopfkissen), ist in den Frontlade-Maschinen von Miele gut aufgehoben. Diese sind wahlweise mit einer Beladungsmenge zwischen zehn und 32 Kilogramm verfügbar und bieten mehr als 90 Grund- und Spezialprogramme – und somit auch für jedes Textil die passende Lösung.

Trockene und auch gemangelte Wäsche wird in vielen Einrichtungen per Transportwagen zu den Bewohnerzimmern zurückgebracht. Dabei schützt ein zweites Thermotex-System vor Pannen: Sobald ein Kleidungsstück im richtigen Fach liegt, meldet ebenfalls ein farbiges Leuchtsignal die korrekte Zuordnung. Somit lässt sich nahezu ausschließen, dass Textilien im Wäschekreislauf verloren gehen.

 

Über das Unternehmen: Miele ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Hausgeräten für die Produktbereiche Kochen, Backen, Dampfgaren, Kühlen/Gefrieren, Kaffeezubereitung, Geschirrspülen, Wäsche- sowie Bodenpflege. Hinzu kommen Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrockner für den gewerblichen Einsatz sowie Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsgeräte für medizinische Einrichtungen und Laboratorien (Geschäftsbereich Professional). Das 1899 gegründete Unternehmen unterhält acht Produktionsstandorte in Deutschland sowie je ein Werk in Österreich, Tschechien, China und Rumänien. Hinzu kommen die zwei Werke der italienischen Medizintechnik-Tochter Steelco Group. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2017/18 rund 4,1 Milliarden Euro, wovon 70 Prozent außerhalb Deutschlands erzielt wurden. In fast 100 Ländern ist Miele mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über Importeure vertreten. Weltweit beschäftigt der in vierter Generation familiengeführte Konzern etwa 20.100 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, 11.200 davon in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Gütersloh in Westfalen.

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Anke Schläger
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anke.schlaeger@miele.com

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Eindeutiges Signal in der Wäscherei der Carl-von-Heß’schen Sozialstiftung in Franken: Die Leuchtdiode am Wäschewagen blinkt, sobald die Kleidungsstücke im richtigen Fach abgelegt werden. (Foto: Miele)

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Die Bewohnerbekleidung in der Carl-von-Heß’schen Sozialstiftung wird mit Desinfektionsprogrammen gewaschen – in Maschinen, die baulich in eine unreine und eine reine Seite getrennt sind. (Foto: Miele)

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