Starke Leistung und volle Flexibilität: ExpertLine PLW 8636 Laborspüler von Miele Professional

Gütersloh/München, 24. März 2026 Nr. 025/2026
  • Drehzahlvariable Umwälzpumpe passt sich automatisch dem Prozess an

  • Intensive Reinigung und hygienische Ergebnisse auch bei kurzen Laufzeiten

In Laboren gehört die Aufbereitung von Laborglas zu den zentralen Prozessschritten. Mit dem neuen ExpertLine PLW 8636 stellt Miele Professional einen Laborspüler vor, der volle Flexibilität und starke Leistung für Anforderungen in analytischen Anwendungen bereitstellt. Die EcoVadis Goldmedaille 2026 unterstreicht diesen Anspruch und zählt Miele zu den besten zwei Prozent aller bewerteten Unternehmen – insbesondere im Bereich Umwelt.

Die 90 Zentimeter breiten Geräte haben sich seit mehr als zehn Jahren in chemischen und biologischen Laboren bewährt. Auf der Fachmesse analytica 2026 präsentiert Miele Professional nun eine neue Generation: vernetzbar, mit automatischer Trocknung und ausgestattet für besonders anspruchsvolle Anwendungen – etwa in Forschungseinrichtungen, Laboren oder in der Industrie. Das Topmodell PLW 8636 aus der Baureihe ExpertLine bietet technische Funktionen, die bislang größeren Laborspülern vorbehalten waren.

Pumpe passt sich automatisch dem Prozess an

Herzstück des Geräts ist eine besonders leistungsstarke, drehzahlvariable Umwälzpumpe. Sie passt ihre Leistung automatisch an den jeweiligen Prozessschritt an. In den Reinigungsphasen sorgt eine höhere Drehzahl für starken Wasserdruck und eine intensive Reinigung – auch bei kurzen Laufzeiten und hartnäckigen Verschmutzungen. Während der Spülphasen reicht eine geringere Drehzahl aus, um das Spülgut vollständig zu benetzen. Erstmals wird das Prozesswasser über einen separaten Durchlauferhitzer erhitzt. Er sitzt außerhalb des Spülraums und ist nicht in die Pumpe integriert. Dadurch bleibt der Spülraum auch bei hoher Schmutzbelastung hygienisch.

Präzise Dosierung für reproduzierbare Ergebnisse

Bis zu vier Dosierpumpen lassen sich exakt auf unterschiedliche Anwendungen einstellen. Zusätzlich sorgen bis zu vier kalibrierbare Durchflussmengenzähler dafür, dass Reinigungs- und Prozessmedien exakt dosiert werden. Neu gestaltete Sprüharme mit Düsen auf der Ober- und Unterseite erzeugen in Kombination mit der leistungsstarken Pumpe ein besonders gleichmäßiges Sprühbild.

Leistungsstarkes Trocknungsaggregat

Das neue Trocknungsaggregat arbeitet mit zehn Prozent mehr Luftleistung als beim Vorgängermodell. Dadurch lassen sich auch englumige Laborgläser, kleine Messkolben oder dünne Pipetten zuverlässig von innen trocknen. Ein vorgeschalteter HEPA-Filter H14 entfernt Partikel aus der Trocknungsluft und sorgt für saubere Luft im Trocknungsprozess.

Intuitive Bedienung und flexible Programme

Bedient wird der Laborspüler über ein Sieben-Zoll-Farbdisplay. Die geneigte Oberfläche lässt sich leicht ablesen, Programme sind schnell auswählbar. Die industrieerprobte Steuerung bietet Platz für 24 fest installierte Programme, beispielsweise für Pipetten oder zum Pasteurisieren. Viele Programme sind in zwei Leistungsstufen verfügbar. Wenn beispielsweise größere Mengen Laborglas gereinigt werden müssen, lässt sich über die „Plus“-Variante die Reinigungsleistung erhöhen. Zusätzlich stehen 50 frei programmierbare Speicherplätze zur Verfügung. Autorisiertes Laborpersonal kann hier eigene Programme speichern und an individuelle Anforderungen anpassen.

Vernetzung und Prozessdokumentation

Über einen Ethernet-Anschluss lässt sich der Laborspüler direkt in ein lokales Netzwerk integrieren. Damit ist auch eine Prozessdokumentation möglich – beispielsweise mit der Segosoft Miele Edition. Alternativ können Dokumentationssysteme von Drittanbietern über das IP-Profil angebunden werden. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das: Die vorhandene IT-Infrastruktur kann weiter genutzt werden. Zusätzlicher Aufwand bleibt gering.

Ergonomisches Beladen im Laboralltag

Mit einer Beladehöhe von 80 Zentimetern lässt sich der Laborspüler bequem be- und entladen. Das Zubehörsystem EasyLoad sorgt dafür, dass Laborglas automatisch korrekt positioniert wird. Dadurch wird das Beladen einfacher und Fehler werden vermieden. Eine separate Schublade bietet Platz für Reinigungsmittel – etwa aus der Serie ProCare Lab, die speziell für den Einsatz in Miele-Laborspülern entwickelt wurde.


Über Miele: Seit 1899 folgt Miele seinem Markenversprechen „Immer Besser“ in Bezug auf Qualität, Innovationskraft und zeitlose Eleganz. Das weltweit aufgestellte Unternehmen für Premium-Hausgeräte begeistert Kundinnen und Kunden mit wegweisenden Lösungen im vernetzten Zuhause. Hinzu kommen Maschinen, Anlagen und Services für den gewerblichen Einsatz etwa in Hotels, Sport- und Pflegeeinrichtungen sowie in der Medizintechnik. Mit langlebigen und energiesparenden Geräten unterstützt Miele seine Kundinnen und Kunden darin, ihren Alltag möglichst nachhaltig zu gestalten. Das Unternehmen ist seit 127 Jahren im Besitz der beiden Gründerfamilien Miele und Zinkann. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete Miele mit rund 23.000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 5,16 Milliarden Euro. Das globale Netzwerk umfasst 19 Produktionsstandorte sowie rund 49 Service- und Vertriebsgesellschaften (Stand: März 2026). Hauptsitz ist Gütersloh in Nordrhein-Westfalen.

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Irene Schwarze
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irene.schwarze@miele.com

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Kompakt und leistungsstark: Der neue Laborspüler PLW 8636 aus der Baureihe ExpertLine von Miele bietet technische Funktionen, die bislang größeren Geräten vorbehalten waren – für anspruchsvolle Anwendungen im Labor. (Foto: Miele)

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Das Zubehörsystem EasyLoad erleichtert das Beladen des Laborspülers PLW 8636: Unterschiedliches Spülgut wird automatisch korrekt positioniert, was Fehler reduziert und Arbeitsabläufe im Labor vereinfacht. (Foto: Miele)

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Für sichere und reproduzierbare Ergebnisse: Prozesschemikalien der Serie ProCare Lab, speziell für Miele-Laborspüler entwickelt, unterstützen die zuverlässige Aufbereitung unterschiedlichster Laborgefäße. (Foto: Miele)

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Der Laborspüler PLW 8636 lässt sich über einen Ethernet-Anschluss in ein lokales Netzwerk integrieren. Damit wird auch die digitale Prozessdokumentation möglich – etwa mit der Segosoft Miele Edition. (Foto: Miele)

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